Heimspiel gegen Dortmund, 60.500 Zuschauer, ein Comeback nach Drehbuch — und wir mitten in der Nordkurve, Block 40.
Was für eine Nacht im Wald. Wir standen mittendrin, Bier in der Hand, Schal um den Hals, und während rund um uns die Kurve bebte, war eigentlich nur ein Gedanke da: das hier ist es. Genau das. Das Eintracht-Frankfurt-Gefühl, das du keinem erklären kannst, der nicht selbst mal in der 88. Minute durchgedreht ist.
Die Anreise — Bus, Bahn, scheissegal
Vor dem Spiel waren wir noch am Hauptbahnhof, halb verschlafen, halb schon im Modus. Dine hatte Brötchen, Martin die Schals — Aufgabenverteilung wie immer. Im Zug haben uns drei junge Adler erkannt und gefragt, ob wir „die vom Blog" sind. Sind wir. Gude.
„Im Stadion ist's eh am schönsten — aber der Weg dahin ist die halbe Tour.“
Im Stadion
Nordkurve, Block 40. Die Choreo: hammer. Der Anpfiff: pünktlich. Die ersten 30 Minuten: ein Auf und Ab, das man kaum aushält. Aber dann — und das ist eben Frankfurt — drehen die Jungs auf, der Block dreht mit, und plötzlich steht's 2:1.
Nach Abpfiff: noch eine halbe Stunde stehen geblieben, gesungen, getobt. Dann durch den Wald zurück Richtung Tram, mit dem Gefühl, dass man genau dafür Fan wird. Nicht für die Tabelle, nicht für die Statistik. Für diesen einen Moment, der sich tausendmal wiederholt und trotzdem jedes Mal neu ist.
Bis zum nächsten Mal — 🦅 🖤 🤍 ❤️

Gude Adler! — wenn du auch bei den nächsten Auswärtsspielen mit uns unterwegs sein willst, hör in unseren Podcast rein. Wir freuen uns auf dich.